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Die 100 besten Adressen
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GREYSTONES VILLA, SRI LANKA:
"…Herbert Wolter, ein deutscher Yogalehrer, der häufig in der  “Greystones Villa” unterrichtet, ist ein wahres Juwel unter den Yogalehrern. Er besitzt eine außergewöhnliche Fähigkeit, durch das morgens und abends während der ganzen Kur angebotene Yoga bei den Teilnehmern tiefe Transformationen zu bewirken."

 

 

 

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Yoga aktuell
Ausgabe  2/2007

Interview:
Meditation Mittel auf dem Weg zur Erleuchtung oder Fluchtmittel vor der Realität ?
"…Mukunda Herbert Wolter : Meditation ist mehr die Erfahrung der Realität als eine Flucht vor ihr …. wird reines Bewusstsein real, d.h. in der Meditation erfahren, ist es wie ein Auftanken mit Kraft und Freude und Liebe und allem was uns fehlt."

 

 

 

 

 

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Yoga aktuell
Ausgabe  3/2007

Jyotir-Yoga
spontan, einfach und mühelos
"Mukunda Herbert Wolter praktiziert und lehrt einen Yoga, der an die innersten Quellen führt."

 

 

 

 

 

 

 

 

Jyotir-Yoga, ein Portrait der Journalistin Doris Iding:

Jyotir-Yoga – spontan und mühelos!

Es war am frühen Morgen des 2. Weihnachtstages 2005, als wir unter der Leitung von Mukunda Herbert Jyotir-Yoga praktizierten. Wir, eine Gruppe von 10 Teilnehmern hatten uns für eine Ayurvedakur in die Greystone-Villa in die Berge von Sri Lanka zurückgezogen. Ganz in Ruhe, jenseits des Alltagsstresses, wollten wir körperlich entschlacken und seelisch entspannen. Wie jeden Morgen leitete Mukunda Herbert auch an diesen sonnigen Tag einfache und entspannende Asanas an. Plötzlich aber begann das ganze Haus zu beben. Die Wände zitterten und die Götterfiguren auf dem hauseigenen Alter drohten umzufallen. Eine der Teilnehmerinnen forderte uns ängstlich auf, das Haus so schnell wie möglich zu verlassen. Mukunda Herbert hingegen ließ sich weder von dem Beben noch von der Angst der Teilnehmerin beeindrucken. Nachdem er die Asana beendet hatte, forderte er uns nun mit ruhiger Stimme auf, in den Meditationssitz zu gehen. Von hier aus sollten wir - wie er es nannte - „an den Ort in uns gehen, an dem unendlicher Friede herrscht und tiefe Stille ist.“ Angeleitet durch seine Ruhe in Stimme und Ausstrahlung und durch diesen einfach klingenden Satz versuchte nun jeder von uns an den Ort der unendlichen Stille in uns zu gelangen. Wenige Minuten später verebbte das Erdbeben. Wir hingegen blieben für eine lange Zeit in der Meditation – in tiefer Stille. Später erfuhren wir, dass dieses Beben der Auslöser für den Tsunami war, der nur wenige Stunden später Hunderttausenden von Menschen den Tod brachte.

Auch in den nächsten Wochen beherrschte der Schrecken des Tsunami die allgemeine Stimmung. Unbeirrbar führte Mukunda Herbert uns mit Hilfe der Jyotir-Yoga Praxis immer wieder an den lichtvollen Ort in uns. Nie zuvor war mir ein Yogalehrer begegnet, der mir das Gefühl vermittelte, die Essenz des Yoga so in seiner Tiefe durchdrungen zu haben, wie Mukunda Herbert. Hier wurde Yoga leicht, spontan und mühelos, losgelöst von Dogmen und Ideologien. Für mich war es gerade die einfache Übungsabfolge, die dem Jyotir-Yoga zu Grunde liegt, die den Kontakt mit dem Sein in uns ermöglicht. Hier kam es nicht auf eine möglichst gelungene äußerliche Körperstellung an, sondern auf den Kontakt mit dem höchsten Selbst, der gleichzeitig Basis und Ziel der Praxis darstellt. Dadurch wurde bei mir und auch bei den anderen alles leicht und lichtvoll.

Zurück zum Wesentlichen
Das Mukunda Herbert in einer so außergewöhnlichen Situation wie bei dem Beben so ruhig blieb, hängt meines Erachtens mit seiner Jahrzehnten langen Yogaerfahrung zusammen. Sein nach Wahrheit strebende Geist hat Mukunda Herbert bereits in frühen Jahren dazu bewegt, sich mit unterschiedlichsten Yoga- und Meditationssystemen zu beschäftigten. Dabei gab er sich nie mit oberflächlich ausgerichteten Richtungen zufrieden. Stattdessen war er immer auf der Suche nach dem Ursprung des Geistes und nach dem Licht, dass nach Befreiung strebt. Diese intensive Suche führte dazu, dass er bereits seit ab 1974 Yogakurse in Deutschland und in der Schweiz leitete. Gleichzeitig reiste Mukunda Herbert seit 1980 jedes Jahr für viele Monate durch Indien. Das Anliegen seiner Reisen war immer, im Ursprungsland wahrer Spiritualität Yoga, Meditation und vedischen Philosophie bei bekannten und unbekannten Meistern zu studieren und seine eigenen Kenntnisse zu vertiefen.

Diese intensive Auseinandersetzung mit Yoga und Meditation führte dazu, dass Mukunda Herbert aufgrund seiner fundierten, systemübergreifenden Kenntnisse immer wieder in Indien, Sri Lanka und Thailand als geschätzter Yogalehrer arbeitete. Er unterrichtete mit Unterstützung der Behörden im Rahmen internationaler Yoga- und Meditationsprojekte in sozialen Einrichtungen, Rehabilitation, sowie bei Polizei und Militär. In den letzten Jahren unterrichtet er nun auch regelmäßig in der Greystone-Villa auf Sri Lanka oder gibt in Deutschland, Spanien und Griechenland Seminare.

Yoga des Lichts
Den Jyotir-Yoga, wie Mukunda Herbert ihn heute weltweit lehrt, empfing der heute 56jährige Deutsche, vor einigen Jahren während eines mehrwöchigen Rückzugs im Himalaja durch Gnade der inneren Offenbarung in tiefer Dankbarkeit. Nach seiner Rückkehr aus den Bergen formulierte er ihn neu und zeitgemäß und brachte den Jyotir-Yoga in eine für die heutige Zeit verständliche Form.

Jyotir-Yoga, so wie es von Mukunda Herbert Wolter praktiziert und gelehrt wird, ist der uralte Yoga des Lichts (sanskr.: jyoti = licht), der die ewige Weisheit der Selbst- und Gottesverwirklichung darstellt. Den Kern von Jyotir-Yoga bilden Yoga Asanas, Yoga Pranayama, und Yoga Meditation. Die während des Seminars praktizierten, einfachen Asanas können ohne Vorkenntnisse oder besondere körperliche Voraussetzungen leicht erlernt werden. Es geht bei den Übungen nicht darum, eine perfekte äußere Form zu erreichen, sondern über den Körper nach innen zu gehen und den eigenen Ursprung, den Bereich der Stille, des reinen Seins zu erfahren. Das passiert mit der richtigen persönlichen Anleitung spontan und mühelos.

Einfach und vollkommen
Wie keine andere Yogaform, die den Westen derzeit überschwemmt, handelt es sich beim Jyotir-Yoga um eine gleichermaßen einfache und tiefgreifende Yogapraxis. Es war gerade die einfache Praxis, die widerspiegelte, wie tief Mukunda Herbert die Lehre des Jyotir-Yoga durchdrungen hatte. Denn nur wer in der Lage ist, die Essenz des Yoga einfach und für alle Menschen zu vermitteln, hat die universelle Tiefe wirklich erfasst. Eine Tatsache, die nicht jedem bewusst ist, denn immer noch haben viele Yogapraktizierenden die Vorstellung, dass nur komplizierte Asanas und Pranayama-Übungen ihnen tiefe spirituelle Erfahrungen ermöglichen und das nur derjenige, der schwierige Asanas beherrscht, in der Lage ist, diese Erfahrungen zu machen. Was dabei – so wie es scheint – vielen Yogapraktizierenden allerdings passiert, ist dass sie sich in der Yogaform verlieren. D.h., sie verwenden den Yoga nicht als ein Fahrzeug, eine Möglichkeit mit der tiefen Stille in einem selbst in Kontakt zu kommen, sondern fixieren sich auf die formale Ausführung der einzelnen Übungen.

Der Kontakt mit dem höheren Selbst
Somit dient beim Jyotir-Yoga der Körper einfach nur als Vehikel, um in Kontakt mit dem höchsten Selbst zu kommen. Es ist der Zustand des Yoga, der Kontakt mit der inneren Stille, dem ewigen Sein, der Stille und Ewigkeit und Unendlichkeit in uns. Hier sind alle Möglichkeiten für unser Leben als unmanifestes Potential vorhanden. Ein Zustand, der uns erfahren lässt, dass es etwas in uns gibt, das unsterblich ist. Egal, wie sehr die Erde bebt.